Zwischen politischer Notwendigkeit und Wunschgeschlecht will die Tanzperformance Puffing Bodies die (un)möglichen Wandlungen des Körpers hinterfragen. Als Fortführung der choreographischen Reihe „Körper als Display“ widmen sich die Ensembles IPtanz aus Köln und das Maya Dance Theatre aus Singapur dem Dialog zwischen Körpermotiven, Bewegungsmetaphern und utopischen Visionen.
Der Kult um den Körper hebt die Trennung zwischen dem biologischen Körper und den künstlich Erschaffenen immer mehr auf. Es werden extreme Körper geschaffen, um aus der Masse herauszustechen. Die ganzheitliche Inszenierung findet tagtäglich auf den Straßen und im öffentlichen Raum statt. Aufwertungen durch äußere Eingriffe und Nahrungsergänzungskonzepte werden immer mehr Teil des Alltags, sowie damit einhergehend die gleichzeitige Abwertung des natürlichen Körpers.
In Puffing Bodies inszenieren IPtanz und Maya Dance Theatre Singapur die Sicht auf Körper und den zeitgenössischen Umgang damit in einem interkulturellen Diskurs. Vier Tänzerinnen und Tänzer, vier Körper als modische, als politische Plattform, als gesellschaftliche Bedingung und Frage nach ihren Gestaltungsmöglichkeiten und dem biologischen Prozess des Alterns.
Künstlerische Leitung: Ilona Pászthy. Choreographie: Maya Dance Theatre / Kavitha V. Krishnan, IPtanz / Ilona Pászthy. Musik: Zsólt Varga.
Die Produktion wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes NRW, National Arts Council Singapore, Apsara Asia, Asia Europe Foundation (ASEF).
IPtanz ist mit ihrer aktuellen Tanzproduktion „Seed“ nominiert für den Kölner Tanztheaterpreis 2019!


