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Bonn ist eine Stadt im Meer

Uraufführung/Premiere am 20. September 2019
Das Ehepaar Vero und Uwe S. ist in die Wüste gefahren. Uwe will am Himmel schwarze Löcher beobachten und Vero will lieber Urlaub machen. Doch was als Forschungsreise beginnt, wird zu einer irrwitzigen Odyssee.
© Oliver Berg

Während Uwe und Vero S. zunehmend an Korruption und behördlicher Willkür verzweifeln, hoffen Ulvi und Vega S. auf die Überfahrt mit einem Kreuzfahrtschiff, aber das ist leider schon gesunken, nach einem Anschlag europäischer Aktivisten. Die Reise endet in einer dieser Katastrophen, die uns jeden Tag in den Medien begegnen. Davon erzählt uns auch eine Fregattenkapitänin, die als Angeklagte vor Gericht steht und Bericht erstatten muss.

Nach ihrem Debut tot sind wir nicht, bringt das Theater Münster auch das neue Stück Bonn ist eine Stadt im Meer der jungen Autorin Svenja Viola Bungarten zur Uraufführung. Auf groteske Weise zeigt sie eine Welt in Schieflage, verhandelt Fluchtursachen und deren angebliche Bekämpfung. Mit absurder Komik erzählt sie von der Schwierigkeit kultureller Verständigung, von der Mühe, die Perspektive des Anderen einzunehmen und von der Unmöglichkeit authentisch darüber zu berichten.

Mitwirkende

Martin Miotk(Bühnenbild)
Andy Besuch(Kostümbild)
Christopher Brandt(Komponist/in)
Michael Letmathe(Dramaturgie)
Ulrike Knobloch(Schauspieler/in)
Mirco Reseg(Schauspieler/in)
Paul Maximilian Schulze(Schauspieler/in)
Lea Ostrovskiy(Schauspieler/in)
Sandra Bezler(Schauspieler/in)
Christoph Rinke(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 20. September 2019 (Premiere / Uraufführung)

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