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Die Möglichkeit einer Insel

Uraufführung/Premiere am 09. Oktober 2019
Im fünften Jahrtausend ist die Erde durch Kriege und Klimakatastrophen verwüstet. Zwei Menschenarten existieren: die Wilden, die in Ruinen leben, und die Neo-Menschen, die isoliert in Hightech-Stationen existieren.
© JR Berliner Ensemble

Der Neo-Mensch, aus gentechnischen Experimenten einer religiösen Sekte entstanden, deckt seinen Energiebedarf durch Fotosynthese. Gefühle wie Liebe oder Hass sind ihm fremd, er kommuniziert virtuell und verfügt über keinerlei körperliche Kontakte. Wenn ein Neo-Mensch stirbt, wird zeitgleich in Central City anhand des gespeicherten genetischen Codes eine 18-jährige Kopie erzeugt und so der Tod nivelliert. Der Erzähler Daniel, ein tieftrauriger Komiker, blickt – bereits zum 24. Mal geklont – zurück auf unsere untergegangene Welt.

„Die Möglichkeit einer Insel“ ist nicht nur Science-Fiction, sondern auch ein Roman über die gnadenlose Angst vor dem Altern in einer Gesellschaft, in welcher das letzte Tabu die Unumkehrbarkeit der Vergänglichkeit ist. Der Abgrund zwischen dem obsessiven Jugendkult einer überalterten Gesellschaft und der Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe lässt sich nicht mehr überbrücken, die Insel des Glücks bleibt Fiktion.

Mitwirkende

Bettina Werner(Kostümbild)
Rashad Becker(Komponist/in)
Carsten Rüger(Lichtdesign)
Amely Joana Haag(Dramaturgie)
Constanze Becker(Schauspieler/in)
Gerrit Jansen(Schauspieler/in)
Wolfgang Michael(Schauspieler/in)
Peter Moltzen(Schauspieler/in)
Jonathan Kempf(Schauspieler/in)
Cynthia Micas(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 09. Oktober 2019 (Premiere / Uraufführung)

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