In der vielbeschworenen Mitte der Gesellschaft angekommen, kämpfen Mittvierziger mit den Herausforderungen des Lebens. Resi, eine mäßig erfolgreiche Schriftstellerin, versucht, ihren Kindern die Realität ihrer sozialen Herkunft näherzubringen.
In einer Kammer ihrer Altbauwohnung, die sie demnächst verlassen muss, schreibt sie eine Wutrede an ihre älteste Tochter Bea, um sie vorzubereiten auf eine Welt, in der es sehr wohl wichtig ist, aus welchem Milieu man stammt. Denn spätestens beim Thema »Erben« wird deutlich, dass die soziale Herkunft das Leben stärker dominiert, als wir es uns eingestehen wollen.
Für ihren Roman Schäfchen im Trockenen erhielt Anke Stelling 2019 den Preis der Leipziger Buchmesse und den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg.