Geschickt verteidigt der „Fürst der Wälder“ sich und seine Kameraden, der Chor der Bürger singt seine Lieder. Doch wer gegen die Staatsgewalt aufbegehrt, muss mit harten Strafen rechnen.
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“
Sebastian Seidel promovierte über „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil und arbeitet vor allem als Dramatiker, Regisseur und Theaterleiter. Außerdem ist er Lehrbeauftragter der Universität Augsburg, Theaterberater des Bezirks Schwaben und Vorstand des Verbandes „Freie Darstellende Künste in Bayern“. Seit 2000 leitet er das von ihm gegründete Sensemble Theater Augsburg, eine freie Bühne für zeitgenössische Dramatik. Er erhielt den Kunstförderpreis, die Ehrenmedaille und den Zukunftspreis der Stadt Augsburg. Seine Theaterstücke werden international gespielt. Zuletzt erschienen „Theater-Marathon. Zehn Theaterstücke“ (2012), „Tales of Two Cities“ (2014, gemeinsam mit Andreas Nohl), „Jakob Fugger Consulting“ (2015/2017), „Klavierkind“ (2017).

