30 Jahre nach dem Tod E.T.A. Hoffmanns griffen Jules Barbier und Michel Carré auf drei Erzählungen des Autors zurück und machten daraus ein Schauspiel. Ihre Idee war es auch, den Dichter Hoffmann selbst als Protagonisten auf die Bühne zu bringen. Der Komponist Jacques Offenbach, dessen 200. Geburtstag in 2019 gedacht wird, verwendete dieses Stück als Vorlage für seine letzte, abwechslungs-, fantasie- und überaus melodienreiche Oper, die unvollendet blieb und erst posthum 1881 in Paris zur Uraufführung gebracht wurde.
In der Inszenierung wird Hoffmanns Blickwinkel mit der Perspektive von vier Frauen konfrontiert, die sich in ein Spiel mit ihm begeben und ihn dabei herausfordern. Dadurch entsteht ein Ringen um Macht und Ohnmacht, um die Deutungshoheit über die Geschichten Hoffmanns und nicht zuletzt um das wahre Wesen der Liebe.
„Hoffmanns Erzählungen“ („Les Contes d’Hoffmann“) von Jacques Offenbach (Libretto von Jules Barbier; Fassung: Choudens-Guiraud 1907), in französischer Sprache mit deutschen Übertexten.
„Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“ Heiko Schon liest aus seinem Buch: Freitag, 6.12.2019, 18.30 Uhr, Theatercafé – Eintritt frei.
Die Stunde der Kritik: Freitag, 20.12.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé - Eintritt frei. – Zu Gast: Karl Gabriel von Karais (Das Opernglas).


