Immer wieder kam er – als Jugendlicher mit der Mutter und später in Begleitung verschiedener Damen – nach Warnemünde, Rostock und Bad Doberan, wo er ebenso die Launen der Natur wie die der Sommergäste beobachtete und beschrieb. Dabei schwärmte er mal vom Mondschein, mal stellte er hinsichtlich des aufkeimenden Massentourismus hellsichtig fest: „Man war den Städten entflohen und hockte jetzt, angesichts der Unendlichkeit, noch viel enger nebeneinander als in Hamburg, Dresden und Berlin.“
Um den gesunden Menschenverstand, um Fernweh, Sehnsucht, Liebe und Glück sowie um das Leben zwischen Abfahrt und Ankunft geht es in der Kleinen Komödie, wenn Anekdoten, Texte und Lieder an Erich Kästner erinnern – und an die Strände, die er einst besuchte.

