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Wer hat meinen Vater umgebracht

in Theater Münster (Hauptgebäude)
Uraufführung/Premiere am 21. Dezember 2019
Mit seinem dritten Roman setzt Édouard Louis das autobiografische Schreiben fort und schließt eine Klammer um die Familienerzählung seines Erstlingswerks. Er berichtet von einem Leben gefangen in brutalen Verhältnissen, der Entdeckung seiner Homosexualität und dem Wunsch, das enge, ihn umgebende Milieu zu verlassen.
© Oliver Berg

In Wer hat meinen Vater umgebracht kehrt der mittlerweile in Paris lebende Autor zu seinen Wurzeln zurück und versucht das eigene Verhältnis zum Vater aufzuarbeiten. Dessen Gesundheitszustand ist erschreckend desolat ebenso wie das politische System Frankreichs, was Louis zum Anlass nimmt, beides miteinander in Bezug zu setzen und zu dem Schluss zu kommen, dass die regierenden Eliten der letzten Jahrzehnte seinem Vater mit ihren neoliberalen Politiken und dem damit einhergehenden Sozialabbau buchstäblich das Rückgrat gebrochen hätten.

Louis’ Abrechnung mit den französischen Präsidenten und die gleichzeitige Aussöhnung mit seiner Familie ist eine provozierende Attacke gegen das politische System und ein aufwühlendes Vater-Sohn Drama.

Inszenierung: Michael Letmathe

Mitwirkende

Belle Santos(Kostümbild)
Katja Friedrich(Dramaturgie)
Adel Alameddine(Komponist/in)
Jakob Geßner(Schauspieler/in)
Jonathan Hutter(Schauspieler/in)
Anne Stein(Schauspieler/in)
Joachim Foerster(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 21. Dezember 2019 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 27. Dezember 2019
Sonntag, 26. Januar 2020
Mittwoch, 29. Januar 2020

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