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Der himmlische Spiegel

Uraufführung/Premiere am 11. Januar 2020
Inspiriert von Hieronymus Boschs Garten der Lüüste, thematisiert die Inszenierung Lust und Schrecken, Versuchung und Höllenqualen. Die Bilderwelten des Künstlers zeigen menschliche Sehnsüchte und Ängste in einer surrealen Traumlandschaft.
© Oliver Berg

In diesem Garten, der zugleich Spielwiese und unsicheres Refugium ist, ein Ort des Begehrens und der Illusion, herrscht eine seltsame Poesie der Verlorenheit. Es ist eine Welt, in der Trug und Wahrheit, Heil und Hölle sich kaum mehr voneinander trennen. Bosch präsentiert uns, humorvoll-grotesk als auch moralisierend, die Vielfalt der Welt in all ihren Facetten und Möglichkeiten. Denn die Saat des Übels liegt schon im Paradies… und die Hölle ist überall, in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte.

Inspiriert von der Zeitlosigkeit der metamorphen und fantastischen Bilderwelt Boschs, spürt Hans Henning Paar in seiner Inszenierung den fragilen und ambivalenten Zuständen der menschlichen Psyche nach. Unterstützt von der eigens für diesen Tanzabend komponierten Musik Pierre Osers entsteht ein faszinierendes Zusammenspiel von Raum, Klang und Bewegung.

Mitwirkende

Thorsten Schmid-Kapfenburg(Musikalische Leitung)
Anna Siegrot(Kostümbild)
Sven Stratmann(Videodesign)
László Nyakas(Choreografie)
Esther von der Fuhr(Dramaturgie)
María Bayarri Pérez(Schauspieler/in)
Chiara Bonciani(Schauspieler/in)
Fátima López García(Schauspieler/in)
Marie Gibaud(Schauspieler/in)
Kana Mabuchi(Schauspieler/in)
Gian Marco Meier(Schauspieler/in)
Matteo Mersi(Schauspieler/in)
Tarah Malaika Pfeiffer(Schauspieler/in)
Adrián Plá Cerdán(Schauspieler/in)
Raffaele Scicchitano(Schauspieler/in)
Charla Tuncdoruk(Schauspieler/in)
Leander Veizi(Schauspieler/in)
Keelan Whitmore(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 11. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 16. Januar 2020
Mittwoch, 22. Januar 2020
Samstag, 25. Januar 2020

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