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Kriegerin

in Akademietheater
Uraufführung/Premiere am 24. Januar 2020
Eine Stadt, geprägt von Langeweile und Unzufriedenheit, wird zum Schauplatz für Jugendliche, die gegen gesellschaftliche Normen aufbegehren. Ihre Wut richtet sich gegen Ausländer, während sie selbst mit ihren eigenen inneren Konflikten kämpfen.
© Ruiz Cruz

Auch Marisa gibt ihnen die Schuld dafür, dass alles den Bach runtergeht, und wenn nötig, argumentiert sie mit den Fäusten oder fährt Leute über den Haufen, wie Rasul und seine Schwester Jamila, zwei jugendliche Asylsuchende. Jamila landet im Krankenhaus und wird abgeschoben, Rasul ist auf sich allein gestellt – und wendet sich auf der Suche nach Hilfe für seine Flucht nach Schweden ausgerechnet an Marisa. Sie spürt, dass sie diesmal zu weit gegangen ist. Ihr schlechtes Gewissen und alles, was sie von Rasul über sein Leben und seine Flucht erfährt, lassen Zweifel an ihrem Weltbild aufkommen. Nicht zuletzt, weil es ein Weltbild ist, in dem Frauen schlechte Karten haben.

Mit der Theateradaption von David Wnendts vielfach ausgezeichnetem Film Kriegerin (2011) zieht ein völlig neues Format in unsere kleinste Spielstätte ein: Ensemblemitglieder des Burgtheaters stehen gemeinsam mit Jugendlichen auf der Bühne.

Mitwirkende

Tina Müller(Autor/in)
Anneliese Neudecker(Bühnenbild)
Lili Wanner(Kostümbild)
Daniela Mühlbauer(Choreografie)
Kilian Unger(Komponist/in)
Mathias Mohor(Lichtdesign)
Wolfram Rupperti(Schauspieler/in)
Dunja Sowinetz(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 24. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 28. Januar 2020
Freitag, 31. Januar 2020
Donnerstag, 06. Februar 2020
Montag, 17. Februar 2020
Donnerstag, 20. Februar 2020
Freitag, 28. Februar 2020

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