Im Jahr 476 steht Rom vor dem Ruin. Kaiser Romulus hat andere Sorgen, etwa dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Während die Lage aussichtslos erscheint, suchen seine Untertanen verzweifelt nach Auswegen, selbst vor Meuchelmord und Heiratsverträgen schrecken sie nicht zurück.
Regisseur Sebastian Sommer, der als Regieassistent am Berliner Ensemble unter anderem mit Claus Peymann, Achim Freyer, Robert Wilson und Manfred Karge arbeitete, debütiert in der Spielzeit 2019.20 mit seiner Inszenierung von »Romulus der Große«, einer Komödie von Friedrich Dürrenmatt, zwischen deren Zeilen eine Menge Tiefgründiges und Hintersinniges steckt.