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Orestie

in TT-Theater Spielstätte
Uraufführung/Premiere am 22. Februar 2023
Orest flieht und kann doch nicht entkommen: Die Spirale der Gewalt durchzieht das Leben aller. Sein Vater hat für den Sieg der Griechen über Troja die Tochter Iphigenie geopfert, seine Mutter hat dafür den Vater ermordet, und Orest wiederum seine Mutter getötet.

Doch wie entkommen, wenn Rache auf Rache sich türmt, wenn aus der einen Schuld die nächste folgt, weil ohne Verschulden kein Handeln möglich ist? In archaischen und mythologischen Bildern beschreibt Aischylos den unaufhörlichen, grausamen Kreislauf des Leidens, den nur eine Göttin aufzuhalten vermag: Athene appelliert an die Selbstverantwortung der Menschen in einer Rechtsordnung, die den Krieg unterbinden kann. Sie lässt abstimmen, spricht am Ende Orest frei und richtet eine Demokratie ein.

Die älteste Trilogie des Abendlandes aus dem Jahr 458 v. Chr. mahnt uns heute, unsere freiheitliche Rechtsordnung nicht aufzugeben, die uns nunmehr siebzig Jahre Frieden gesichert hat.

Mitwirkende

Julia Kurzweg(Bühnenbild)
Amit Epstein(Kostümbild)
Michael Pietsch(Puppenspieler/in)
Matthias Grübel(Komponist/in)
Marion Tiedtke(Dramaturgie)
Altine Emini(Schauspieler/in)
Torsten Flassig(Schauspieler/in)
Sebastian Kuschmann(Schauspieler/in)
Sebastian Reiß(Schauspieler/in)
Katharina Linder(Schauspieler/in)
Christoph Pütthoff(Schauspieler/in)
Samuel Simon(Schauspieler/in)
Andreas Vögler(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 22. Februar 2023 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 24. Februar 2023
Dienstag, 28. Februar 2023

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