William Shakespeares «Romeo und Julia» gehört zu den bekanntesten Bühnenwerken der Theatergeschichte, seit seiner Uraufführung Ende des 16. Jahrhunderts hat wohl kein anderes Schauspielstück mehr Menschen weltweit in seinen Bann gezogen. Ob in der Originalfassung, in einer Übersetzung oder in einer der zahlreichen literarischen, musikalischen oder filmischen Adaptationen, das tragische Schicksal des jungen Liebespaars lässt niemanden kalt.
Neben der berührenden Romanze beinhaltet Shakespeares Klassiker auch geistreich-komische Streitgespräche, zotige Witze unter Jugendlichen und atemberaubende Fechtszenen. Darüber hinaus zeigt er, wie Menschen unter den Grenzen und Ordnungen der Gesellschaft, in die sie hineingeboren wurden, leiden können. Dieser grosse Reichtum an Stimmungen und Gefühlslagen zeichnet mit für den Welterfolg des Werks verantwortlich.
Theater Orchester Biel Solothurn zeigt «Romeo und Julia» in der Übersetzung von Thomas Brasch, inszeniert von Veit Schubert, der seit Jahrzehnten Mitglied des Berliner Ensembles ist. Bühne und Kostüme konzipiert Stephan Fernau, seit 2001 freischaffend für alle wichtigen Theater- und Opernhäusern im Deutschen Raum tätig. Als Fechtchoreograph konnte Klaus Figge verpflichtet werden, der nach zahlreichen Arbeiten u.a. für das Berliner Maxim Gorki Theater nun zum ersten Mal in Solothurn und Biel gastiert.

