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Deutsche Ärzte ohne Grenzen

Uraufführung/Premiere am 12. März 2020
In fast jedem Stück der großen Autoren Anton Tschechow und Henrik Ibsen gibt es einen Arzt. Die Figuren sind oft von Desillusionen, Ängsten und einer großen Hybris geprägt und stehen im Spannungsfeld zwischen menschlicher Verantwortung und persönlichen Dämonen.
© Oliver Berg

Deutsche Ärzte ohne Grenzen, das neue Theaterprojekt des Münsteraner Arztes, Autors, Schauspielers und Regisseurs Tuğsal Moğul, sucht durch die literarisch-historische Perspektive den Blick auf die Gegenwart. Ein System kurz vor dem Kollaps, ein globalisierter Wettbewerb um Fachkräfte auf Kosten schwächerer Länder, die Kommerzialisierung der Medizin und entgrenzte Arbeitszeiten führen dazu, dass Ärzte immer öfter selbst zu Patienten werden. In Deutsche Ärzte ohne Grenzen verbindet Tuğsal Moğul die Themen Medizin und Migration zu einem neuen Projekt. Kooperationspartner ist das Theater Gütersloh.

Mitwirkende

Tuğsal Moğul(Autor/in)
Jakob Buamgartner(Kostümbild)
Michael Letmathe(Dramaturgie)
Dominik Hahn(Sounddesign)
Christian Bo Salle(Schauspieler/in)
Regine Andratschke(Schauspieler/in)
Mariann Yar(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 12. März 2020 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 20. März 2020

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