Kleist erzählt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts die Geschichte einer Frau, der Übelstes widerfährt: im Krieg während einer Ohnmacht vergewaltigt – und schwanger; von der Familie verstoßen. Allein und unschuldig aus sicher geglaubtem, behütetem Leben ausgeschlossen, schlägt sie einen Weg der Selbstermächtigung fern jeglicher Konventionen ein.
Regisseurin Kristin Trosits und Ausstatterin Nina Sievers, beide dem Wuppertaler Publikum von ihrer Arbeit ›Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm / Nach der Ruhe vor dem Sturm‹ von Theresia Walser bekannt, bringen gemeinsam mit Choreograf Jeremy Curnier Heinrich von Kleists ›Marquise von O….‹ performativ auf die Bühne. Die Figuren sind frei und wechselnd verteilt auf Silvia Munzón López, Madeline Martzelos und Konstantin Rickert.
Inszenierung: Kristin Trosits, Bühne & Kostüme: Nina Sievers,Choreografie: Jeremy Curnier, Dramaturgie: Peter Wallgra

