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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Uraufführung/Premiere am 09. Oktober 2020
Das Stück von Edward Albee beleuchtet die Konflikte eines Ehepaares, das in einer alkoholgeschwängerten Nacht in einen gnadenlosen Schlagabtausch verwickelt wird. Es thematisiert unerfüllte Träume, Lebenslügen und verlorene Illusionen einer ganzen Generation.
© Matthias Jung

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen George und seine Frau Martha, zwei kampferprobte Gegner: Seit über 20 Jahren sind der erfolglose Geschichtsprofessor und die Tochter des Universitätspräsidenten miteinander verheiratet, doch noch längst sind nicht alle Schlachten geschlagen. Und nie kämpft es sich besser als vor Zuschauern, besonders wenn diese so attraktiv sind wie der ehrgeizige junge Biologieprofessor Nick, der neu an der Uni und nur zu gern bereit ist, zu später Stunde private Kontakte zur Tochter seines Chefs zu knüpfen. Als sie Marthas Einladung annahmen, konnten allerdings weder Nick noch seine Süße ahnen, dass aus dem harmlosen nächtlichen Schlummertrunk unter Kollegen ein gnadenloser Kampf auf Leben und Tod werden würde. Ob gewollt oder ungewollt, in dieser Nacht läutet Martha die finale Runde ein …

Die Idee zum Titel für sein Stück bekam Pulitzer-Preisträger Edward Albee übrigens in einer New Yorker Bar: Hier entdeckte er um 1953/54 den Satz „Who’s afraid of Virginia Woolf?“, der von einem anonymen Schmierfink mit Seife auf einen Spiegel geschrieben worden war. Für das Schauspiel inszeniert Regisseur Karsten Dahlem dieses packende Kammerspiel; die Übersetzung stammt von Alissa und Martin Walser. Diese Inszenierung wird gefördert von der Sparkasse Essen.

Mitwirkende

Ines Krug(Schauspieler/in)
Jan Pröhl(Schauspieler/in)
Lene Dax(Schauspieler/in)
Alexey Ekimov(Schauspieler/in)
Inga Timm(Kostümbild)
Hajo Wiesemann(Komponist/in)
Carola Hannusch(Dramaturgie)

Spielzeiten

Freitag, 09. Oktober 2020 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 21. Oktober 2020
Freitag, 23. Oktober 2020
Samstag, 24. Oktober 2020
Freitag, 18. Dezember 2020
Samstag, 19. Dezember 2020
Sonntag, 20. Dezember 2020

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