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La serva padrona

in Opernhaus
Uraufführung/Premiere am 18. Oktober 2020
Das heitere Intermezzo von Giovanni Battista Pergolesi erzählt von Serpina, die als Haushälterin bei Uberto lebt und nicht länger als Domestikin behandelt werden möchte. Mit Charme und List kämpft sie um Ubertos Herz, während das Stabat mater die schmerzliche Erfahrung Marias am Kreuz thematisiert.
© Barbara Aumüller: Regisseurin Katharina Thoma

Zum Inhalt der Serva padrona: Seit Jahren lebt Serpina als Haushälterin bei Uberto. Doch nun beansprucht sie, nicht länger als Domestikin behandelt zu werden. Mit List und schlagfertigem Charme setzt die gewitzte junge Dame alles daran, Ubertos Frau zu werden. Dazu sichert sie sich erfolgreich die Unterstützung Vespones, des Dieners von Uberto.

Das Stabat mater dolorosa („Die Mutter stand mit Schmerzen“) beschwört auf poetische Weise das Bild Marias, die den Kreuzestod ihres Sohnes Jesus miterleben muss. Die mittelalterlichen lateinischen Verse wurden häufig vertont. Vielgespielt ist bis heute die Komposition Pergolesis, welche sich durch große Schlichtheit und Innigkeit auszeichnet.

Das Produktionsteam des Pergolesi-Abends ist identisch mit jenem, das für Offenbachs Opéra-bouffe vorgesehen war: Die musikalische Leitung liegt bei Karsten Januschke, der bis 2015 der Oper Frankfurt – zuletzt als Kapellmeister – verbunden war. Hier gastierte er daraufhin u.a. 2018 mit Olga Neuwirths Lost Highway und im Jahr darauf mit Händels Tamerlano im Bockenheimer Depot. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören Engagements an der Volksoper Wien, dem Vorarlberger Landestheater Bregenz und dem Staatstheater Darmstadt.

Katharina Thoma, ehemals Regieassistentin am Haus, führte ihre Arbeiten neben Barbers Vanessa in Stockholm und Frankfurt u.a. nach Karlsruhe, Dessau, Kassel und Graz. Am Main gastierte sie 2016/17 mit Flotows Martha und 2019/20 mit Wagners Tristan und Isolde. Die kanadische Sopranistin Simone Osborne (Serpina) gab kürzlich an der Oper Frankfurt als Vreli in Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe ihr Rollen- und Deutschlanddebüt. Im Laufe der aktuellen Saison wird sie hier sowie bei den Tiroler Festspielen Erl als Norina in Donizettis Don Pasquale zu erleben sein. Zu ihren aktuellen Engagements gehören Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel an der Canadian Opera Company Toronto.

Mitwirkende

Karsten Januschke(Musikalische Leitung)
Simone Osborne(Sänger/in)
Gordon Bintner(Schauspieler/in)
Monika Buczkowska(Sänger/in)
Kelsey Lauritano(Sänger/in)
Etienne Pluss(Bühnenbild)
Irina Bartels(Kostümbild)
Olaf Winter(Lichtdesign)
Konrad Kuhn(Dramaturgie)

Spielzeiten

Sonntag, 18. Oktober 2020 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 22. Oktober 2020
Freitag, 30. Oktober 2020

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