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Die Hydra, Iwanow und drei mal leben

in Schauspielhaus Bochum
Uraufführung/Premiere am 20. Februar 2021
Das Livestream-Programm des Schauspielhaus Bochum wird fortgesetzt. Mit Yasmina Rezas „drei mal leben“, „die hydra“ nach Texten von Heiner Müller und Anton Tschechows „iwanow“ stehen drei höchst unterschiedliche Theaterstücke auf dem virtuellen Spielplan.
© Thomas Aurin: "Die Hydra"

Den Auftakt macht eine Live-Übertragung von Yasmina Rezas Komödie „drei mal leben“, mit der die Schauspielerin und Theatermacherin Martina EitnerAcheampong im Oktober vergangenen Jahres ihr Regie-Debüt an der Königsallee gab. Das Stück seziert in messerscharfen Dialogen drei Versionen eines ungeplanten Pärchenabends – mit überraschenden Wendungen, wechselnden Bündnissen und immer neuen Varianten der Eskalation. Mehr erfahren

Es folgt ein musik-theatraler Höhepunkt aus der Spielzeit 2019/2020: „die hydra“ nach Heiner Müller. Nach der gefeierten Adaption von Wolfgang Herrndorfs „Bilder deiner großen Liebe“ ist der Abend um die Sagengestalt des Herakles das zweite Bühnenabenteuer, zu dem der Regisseur Tom Schneider und die Musiker und Schauspieler gemeinsam aufbrechen. Mehr erfahren

Knapp eine Woche später streamt das Schauspielhaus eine Vorstellung von Johan Simons‘ gefeierter „iwanow“-Inszenierung. Das erste Stück des weltberühmten Dramatikers Anton Tschechow fasziniert mit dem großen Thema, das auch alle seine späteren Werke bestimmt: das Leben der Menschen in seiner ganzen Absurdität, Lächerlichkeit und Traurigkeit. Johan Simons inszenierte dieses große Schauspiel aus Tragödie und Komödie im Januar vergangenen Jahres mit Jens Harzer in der Titelrolle. Mehr erfahren

Für das Streaming-Programm des Schauspielhaus Bochum werden die Vorstellungen stets als „Geisteraufführungen“ im leeren Theater gespielt und von mehreren Kameras live für das Publikum zu Hause übertragen. Im Anschluss folgen jeweils Gesprächsrunden mit den beteiligten Künstlern, an denen sich die Zuschauer über einen Live-Chat beteiligen können.

Virtuelle Tickets für die Teilnahme an den Streamings können auf der Website des Theaters erworben werden. Der reguläre Kartenpreis für die Aufführungen beträgt 15 Euro (ermäßigt 10 Euro). Wer den Kartenkauf mit einer Spende verbinden möchte, hat die Möglichkeit, ein „unterstützerticket“ für 25 Euro (ermäßigt 20 Euro) zu erwerben. Abonnenten können zudem im Webshop ihre Wahlabo-Scheine für die Bezahlung einsetzen.

Mitwirkende

Moritz Bossmann(Schauspieler/in)
Michael Graessner(Schauspieler/in)
Sandra Hüller(Schauspieler/in)
Sandro Tajouri(Schauspieler/in)
Jens Harzer(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 20. Februar 2021 (Sonderaufführung)

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