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Molières Schule der Frauen

in Festspielhaus St. Pölten
Uraufführung/Premiere am 05. März 2021
Arnolphe, ein alter, reicher Mann, will Agnès, seine junge Pflegetochter, zur Frau nehmen. Aus Angst vor einer klugen Gattin erzieht er sie zur pflegeleichten Ehefrau, doch als der junge Horace auftaucht, wird das Leben für alle zur lehrreichsten Schule.
© Alexi Pelekanos

Stattdessen unterrichtet er sie in ehepraktischen Fächern wie Handarbeit. Als der junge Horace auftaucht und Agnès den Hof macht, ist es Liebe auf den ersten Blick und das wahre Leben wird zur lehrreichsten Schule für alle. Wortreich und mit unterschiedlichsten Winkelzügen versucht der alte Brautwerber den agilen und viel jüngeren Mitbewerber aus dem Feld zu schlagen. In der hohen Kunst der Molière’schen Komödie wird die Figur des paranoiden Alten lustvoll demontiert. Temporeiche Dialoge, viel Witz und Ironie stellen männliche Dominanz und allzu enge Geschlechterklischees auf den Kopf.

1662 löste die Uraufführung der „Schule der Frauen“ einen handfesten Theaterskandal aus. Kritik am Ehestand und Emanzipation der Frauen waren damals ein Tabu. Fast 400 Jahre später geht die Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam der „Schule der Frauen“ mit den Mitteln der Commedia dell’arte sowie mit viel Live-Musik und heutigen Erkenntnissen auf den Grund: Ist es ein Frauen- oder doch eher ein Männerstück? Und wer geht hier bei wem in die Schule?

Inszenierung Ruth Brauer-Kvam
Bühne Monika Rovan
Kostüme Ursula Gaisböck
Musik Ingrid Oberkanins

Mitwirkende

Monika Rovan(Bühnenbild)
Ursula Gaisböck(Kostümbild)
Ingrid Oberkanins(Komponist/in)
Tobias Artner(Schauspieler/in)
Tim Breyvogel(Schauspieler/in)
Philip Leonhard Kelz(Schauspieler/in)
Laura Laufenberg(Schauspieler/in)
Tilman Rose(Schauspieler/in)
Emilia Rupperti(Schauspieler/in)
Michael Scherff(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 05. März 2021 (Sonderaufführung)

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