In der Kammer der Eve war letzte Nacht jemand, der ertappt auf seiner Flucht den Krug zerstörte. Eve schweigt (fast) bis zum Schluss und Dorfrichter Adam versucht, einen Schuldigen zu (er)finden. Dies alles noch dazu in Anwesenheit der Gerichtsrätin Walter, die auf ihrer Revisionsreise dem Prozess beiwohnt und die Rechtsgepflogenheiten auf dem platten Land kritisiert. Nach einigem Hin und Her scheint der Fall einigermaßen verfahren. Da taucht schließlich die Zeugin Brigitte auf, um das Geflecht aus (Falsch-)Beschuldigungen, Familienzwist und chaotischer Prozessführung zu entwirren.
Lustspiel von Heinrich von Kleist in einer Fassung von Bérénice Hebenstreit und mit einem neuen Schlussmonolog von Carolyn Amann.
Zusätzlich zum Stream gibt es eine Stückeinführung der Schauspieldramaturgin Wiebke Melle, eine Begrüßung durch Schauspieldirektor Stephan Suschke sowie das Online-Programmheft.
Ein Publikumsgespräch findet als interaktives ZOOM-Gespräch für Zuschauer*innen, Schauspieler*innen, die Dramaturgin und Mitglieder des Leitungsteams statt. Einladungen zu dem Gespräch erhalten die Käufer*innen der Online-Tickets.

