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Im Dickicht der Städte

Uraufführung/Premiere am 10. April 2021
Ein Mann betritt eine Leihbibliothek und provoziert den Angestellten aufs Schärfste. Die Situation eskaliert und der Angestellte verliert seinen Job, was zu einem unerklärlichen Ringkampf zwischen zwei Männern führt.
© Isabel Machado Rios

In dem 1923 uraufgeführten Stück zeichnet der junge Brecht ein imaginiertes Chicago und kreiert ein Großstadt-Phantasma weit weg vom beschaulichen Augsburg. In dieser düsteren Stadt gibt es nur aggressive Verlierertypen und abhängige Weibsbilder, alle haben unterschiedliche Herkünfte – entwurzelt und vereinsamt. Doch Brechts Stereotype werfen Fragen auf: Wer erzählt hier was über wen? Und was gibt das Erzählte über die Erzählenden preis?

Regisseur Jan Friedrich und sein Team versuchen dem Mechanismus des Kampfes auf den Grund zu kommen. Schicht um Schicht zeigt sich dabei auch: Die Exotisierungen und Sexismen bleiben im Stück, selbst wenn wir sie streichen – sie fordern unsere Auseinandersetzung. Wie wollen wir diesem Text heute begegnen? Dafür hat Julienne De Muirier Texte verfasst. Durch die filmischen Elemente der Inszenierung wird auch die digitale Version zu einem besonderen Erlebnis werden.

Mitwirkende

Robert Kraatz(Bühnenbild)
Vanessa Rust(Kostümbild)
Nora Daniels(Videodesign)
Felix Rösch(Sounddesign)
Elena Liebenstein(Dramaturgie)
Elisabeth Hoppe(Schauspieler/in)
Henry Morales(Schauspieler/in)
Daniel Rothaug(Schauspieler/in)
Julius Janosch Schulte(Schauspieler/in)
Genet Zegay(Schauspieler/in)
Klaus Zwick(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 10. April 2021 (Sonderaufführung)

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