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Vorspiel zu Ariadne auf Naxos / Wundertheater

Uraufführung/Premiere am 26. Juni 2021
Der Opernabend beginnt mit der Hiobsbotschaft eines jungen Komponisten, der kurz vor der Uraufführung seiner ersten großen Oper erfährt, dass diese mit einem Lustspiel gleichzeitig aufgeführt werden soll. Der Konflikt in Strauss‘ Vorspiel spiegelt die Herausforderungen der heutigen Zeit wider.
© Arno Kohlem

Im Anschluss daran erklingt Hans Werner Henzes Farce Das Wundertheater. Eine fahrende Theatertruppe verspricht den gutgläubigen Einwohnern eines kleinen Dorfes das Theater-Spektakel ihres Lebens; es gibt aber einen Haken – nur „aufrichtige Christen“ werden es sehen können. Aus Furcht vor dem Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit überschlagen sich die Beschreibungen der Dorfbevölkerung über das Dargebotene. Henzes Erstlingsoper nach einem Intermezzo von Miguel de Cervantes hält der bürgerlichen Borniertheit den Spiegel vor und entlarvt als zeitlose Parabel Bigotterie und Philisterei.

Der zweiteilige Opernabend Vorspiel zu Ariadne auf Naxos / Wundertheater ist von den Regisseurinnen Julia Burbach und Anja Kühnhold in Szene gesetzt und erklingt unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Georg Fritzsch.

Die digitale Premiere des Opernabends ist zweigeteilt: Am Samstag wird das Vorspiel zu Ariadne auf Naxos ausgestrahlt, am 3. Juli dann das Wundertheater. Pressebilder werden zeitnah hier hochgeladen: www.staatstheater.karlsruhe.de/service/presse/.

Mitwirkende

Georg Fritzsch(Musikalische Leitung)
Tilo Steffens(Bühnenbild)
Julia Müer(Kostümbild)
Florian Köfler(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 26. Juni 2021 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 27. Juni 2021

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