Einer sagt von sich, er sei ein Wein-Clown (gemeint ist das Getränk, nicht die Tätigkeit), ein anderer, er sei der einzig normale in diesem Klub, die anderen wären alle verrückt. Was sie eint, ist der Kampf gegen die eigene Bedeutungslosigkeit, denn wer will sich heute noch den Spiegel vorhalten lassen – und das ausgerechnet von Clowns?
Im Rahmen einer turbulenten Show sucht eine Gruppe internationaler Clowns einen Weg aus der Krise. Können sie die Menschheit vor dem Untergang bewahren? Sind sie das letzte Bollwerk vor der vollständigen Polarisierung?
Für die Vorstellung „Der Clowns-Kongress“ verwandeln sich die Schauspieler*innen des Theaterhauses Jena und Wunderbaums selbst in Clowns. Zur Musik des Beatboxers und Musikers Joost Maaskant (a.k.a. MAASK) zeigen sie nie zuvor gezeigte Clownerien und erforschen, ob diese für die Gegenwart noch relevant sind. Mit dem Aufstieg der Horrorclowns und dem Verschwinden der Zirkusse ist die Reputation des Clownsgewerbes in Gefahr. Kann man sie noch ernstnehmen? Will sich die Gesellschaft von Clowns noch den Spiegel vorhalten lassen?
Mit besonderem Dank an Enrico Bonavera, Aus Greidanus Sr. und die Zona K Residenz in Mailand. Eine Koproduktion von Theaterhaus Jena, JenaKultur, Wunderbaum und dem Theater Rotterdam. Mit freundlicher Unterstützung durch die JENOPTIK AG.


