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Herzog Blaubarts Burg

Uraufführung/Premiere am 10. September 2021
Es ist die Geschichte eines rätselhaften Frauenmörders. Grundlage für die einzige Oper, die Béla Bartók je komponierte, war das gleichnamige Drama seines Landsmannes Béla Balázs, dem es um eine psychologische Untersuchung des Stoffes ging.
© Ingo Schäfer

Kurz vor ihrer Hochzeit hat Judith ihren Verlobten und ihre Eltern verlassen, um Herzog Blaubart auf seine Burg zu folgen. Sie ist bereit, Licht in die dunklen Geheimnisse zu bringen, die ihr Geliebter – glaubt man den Gerüchten – hier vor der Welt zu verbergen sucht. Doch je tiefer Judith in die Seele des unheimlichen Gemäuers und seines Besitzers dringt, desto vernichtender regt sich bei Blaubart der Widerstand gegen ihren rastlosen Forscherdrang.

In atmosphärisch dichten Bildern und einem Klangfarbenreichtum, der von der ungarischen Volksmusiktradition inspiriert ist, erzählt Béla Bartók in seiner einzigen, 1918 uraufgeführten Oper die Geschichte von Judith und Blaubart als poetisches Seelendrama, das beiden Protagonisten gerecht wird.

Ballettdirektor und Chefchoreograph Demis Volpi setzt das vielschichtige Stück in Szene und lässt in seiner Interpretation Gesang und Ballett zu einem spartenübergreifenden Bühnenerlebnis verschmelzen. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober präsentieren die Düsseldorfer Symphoniker eine von Eberhard Kloke bearbeitete Fassung.

Mitwirkende

Demis Volpi(Choreografie)
Axel Kober(Musikalische Leitung)
Dorottya Láng(Sänger/in)
Bogdan Taloş(Sänger/in)
Anna Grundmeier(Dramaturgie)

Spielzeiten

Freitag, 10. September 2021 (Premiere / Uraufführung)

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