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Endspiel

Uraufführung/Premiere am 25. September 2021
Samuel Becketts 1957 uraufgeführtes Stück ist ein moderner Klassiker, der das Publikum fasziniert und verstört. Hamm und Clov, zwei traurige Clowns, stellen die großen Fragen zur menschlichen Existenz und dem Sinn des Lebens, während sie gegen das Unausweichliche ankämpfen.
© Matthias Jung

Unter der Regie von Gustav Rueb spielen Jens Winterstein (Hamm) und Thomas Büchel (Clov) diese beiden gebrechlichen Alten, die die Gewohnheit ebenso aneinander kettet wie die Erkenntnis, dass sie sonst nichts am Leben hält. Clov fällt das Gehen schwer, aber immerhin: Er könnte Hamm noch verlassen! Er wird auch nicht müde, dies anzukündigen, um dann stets doch nur kurz im Nebenraum zu verschwinden. Wohin soll er sich auch wenden? Wie seinem Leben einen Sinn geben? Indem er den blinden und an den Rollstuhl gefesselten Hamm durch den Raum schiebt? Mit ihm spielt. Erzählt.

Indem sie miteinander reden, um sich ihrer selbst bewusst zu werden. So wie Hamms greise Eltern, „die verfluchten Erzeuger“, die bettlägerig sind, sich aber immer wieder über den gleichen Witz kaputtlachen können. Manchmal hilft eben nur Humor. Denn: „Nichts ist komischer als das Unglück, zugegeben.“

An der Seite von Thomas Büchel und Jens Winterstein sind Jan Pröhl als Nagg und Monika Bujinski als Nell zu erleben. Für Bühnenbild und Kostüme sorgt Peter Lehmann. Dramaturgie: Carola Hannusch. Regisseur Gustav Rueb hat in der Saison 2018/2019 mit „Ein großer Aufbruch“ von Magnus Vattrodt einen fulminanten Abend im Grillo-Theater präsentiert.

Mitwirkende

Jens Winterstein(Schauspieler/in)
Thomas Büchel(Schauspieler/in)
Jan Pröhl(Schauspieler/in)
Monika Bujinski(Schauspieler/in)
Peter Lehmann(Bühnenbild)
Carola Hannusch(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 25. September 2021 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 26. September 2021

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