Gefeierte Inszenierungen von Künstlern mit Behinderungen stehen auf dem Programm. „Ich bin’s Frank“, das Theater-Solo von Alfred-Kerr-Preisträgerin Julia Häusermann (Theater Hora) wurde bei der Spielzeiteröffnung der Münchner Kammerspiele umjubelt. „Scores that shaped our friendship“ von Lucy Wilke und Paweł Duduś wurde gerade geadelt durch die Einladung zum Berliner Theatertreffen. In „Your Eyes my Sight“ des dänischen Glad Teater öffnet eine blinde Schauspielerin die Augen des Publikums für ihre Geschichte. Ein Schwerpunkt des Festivalgeschehens ist es, das Theater für sehbehinderte Menschen erfahrbar zu machen. Das geschieht über Sound-Performances und Hörspiele sowie über Audiodeskriptionen von Bühnenstücken.
Im Symposium „The Future is Accessible“ stellen Angela Alves und Sophia Neises den Teilnehmern dringende Aufgaben: „Die Zukunft ist barrierefrei! So der Plan. Aber wie kommen wir dahin? Was sind die nächsten Schritte auf dem Inklusionsweg?“
Im Festival-Blog berichten Studenten des Instituts für Theaterwissenschaften der Uni Mainz über ihre Eindrücke in Wort und Bild: blog.grenzenloskultur.de


