»Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich!« (Mozart an seinen Vater am 12. November 1778) Wunderkind und genialer Schöpfer weltberühmter Werke, tragische Persönlichkeit und leidenschaftlicher Briefeschreiber mit ausgeprägtem Hang zu raffinierten Wortspielereien. Das alles war Mozart, der bedeutendste Komponist des 18. Jahrhunderts, dem die Welt viele ihrer schönsten Melodien verdankt.
Diesem bis heute faszinierenden Ausnahme-Musiker widmet Stephan Thoss ein abendfüllendes Tanzstück und nimmt dabei vor allem die Zeit des jungen Komponisten in der damaligen Residenz Mannheim in den Blick. Jene schicksalsreiche erste Reise ohne den Vater, während der Mozart zwischen dem erlösenden Gefühl ungewohnter Freiheit und der Bürde der alleinigen Verantwortung für seine künstlerische Karriere hin und hergerissen ist, in seiner ersten großen Liebe und dem plötzlichen Tod der Mutter große Gefühle durchlebt und allmählich erwachsen wird.
Mit dem Nationaltheater-Orchester


