Die Bühne wird zu einem anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzenlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann. Die Serie baut nicht aufeinander auf, Sie brauchen kein Vorwissen, um eine Folge zu besuchen. Ihnen wird lediglich eine Anlehnung an aktuelle politische Ereignisse auffallen.
Klingt revolutionär, ist aber vor allem lustig, denn Verbissenheit ist mega-out. Und so entwirft der junge Autor und Regisseur ein streng reglementiertes Anarcho-Entertainment, das die SchauspielerInnen von Rollen und Proben befreit und zugleich ordentlich knechtet.


