Das Besondere an der Pforzheimer Premiere: Das Orchester wird gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Philipp Haag in die Bühnenhandlung integriert. Mit Charles Antoni und Tse-Wei Wu schlüpfen zudem zwei neue Ensemble-Mitglieder in Hauptrollen.
Im Zentrum von „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ stehen die drei universalen menschlichen Grundhaltungen des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung. Markowitz gestaltete sie als drei Figuren einer assoziationsreichen und emotionalen Handlung. Gemeinsam führen sie an einem felsigen Niemandsort durch ein Dickicht seelischer Erfahrungen und innerer Verstrickungen.
Durchbrochen von elektronischen Einspielungen, die Fabian Schulz komponierte, einzelnen Versen, die die Tänzer*innen gemeinsam schriftlich entwickelten, und verwoben mit Samuel Barbers sehnsuchtsvollem Adagio aus dem Jahr 1936 als Auftakt des Abends, durchlebt das Publikum mit „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ so eine episodisch komplex gebaute, erzählstarke Tanzparabel, die die Bewegungs- mit der Videokunst, das Tanztheater mit Zeitgenössischem Tanz und neoklassischen Momenten vereint.


