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Limbus

in Theater KOSMOS
Uraufführung/Premiere am 13. Januar 2022
Zwei Frauen, ein Zimmer, eine Pistole: Swetlana Allilujewa, Tochter Joseph Stalins, und Nelly Kröger-Mann, Ehefrau von Heinrich Mann, fliehen aus tödlichen Regimen. Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe sind sie durch die Schatten ihrer Männer miteinander verbunden.
© Manfred Baumann: Florentina Hofbauer.

Die Kommunistin Nelly Kröger-Mann schleppt ihren Mann Heinrich über die Pyrenäen, um dem faschistischen Hitlerdeutschland zu entkommen. Sie findet im US-amerikanischen Exil jedoch nicht die erhoffte Freiheit, sondern eine feindselige Familie und finanziellen Notstand.

Rund dreißig Jahre nach dieser Flucht, flieht auch Swetlana Allilujewa. Sie allerdings vor dem kommunistischen Regime. Das Gefängnis ihrer Herkunft wird sie dennoch niemals los. Limbus, die Vorhölle ist die Verdammnis beider Frauen, unverschuldet schuldig, durch ihre Geburt, ihren Namen, durchs Frausein. In einem kargen Zimmer finden sie zueinander und suchen gemeinsam nach jenen Worten, die ihr Leben ausmachen.

Mitwirkende

Johanna Tomek(Schauspieler/in)
Nicola Trub(Schauspieler/in)
Caro Stark(Bühnenbild)
Stefan Pfeistlinger(Lichtdesign)
Herwig Hammerl(Komponist/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 13. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)

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