Was weiter geschieht: Der sittenstrenge Stellvertreter mit Namen Angelo verurteilt den Beischläfer mit Namen Claudio zum Tode. Die junge Frau namens Isabella, Claudios Schwester, soll bei Angelo um Gnade bitten. Der Sittenstrenge verfällt der angehenden Nonne mit Haut und Haar und was sich sonst so regt. Sie solle mit ihm schlafen, dann käme der Bruder frei.
Inzwischen ist ein Mönch aufgetaucht. Es ist der Herzog, der inkognito nach dem Rechten zu schauen beabsichtigt...
Was noch geschieht: Zwei Damen tauschen die Rollen. Ein Gefängnisinsasse achtet peinlich auf seinen Suffpegel. Ein Satiriker spaßt sich um Kopf und Kragen. Und am Ende werden (fast) alle zu Ehe lebenslänglich begnadigt.
Uraufgeführt am Tag nach Weihnachten 1604 in der Residenz James I, dem Nachfolger Elizabeths. Geschrieben hatte Shakespeare die „Problemkomödie“, während die Pest London in Atem hielt und die Theater geschlossen waren. Tragödie? Komödie? Justizkrimi?
Uraufführung der Übersetzung und Fassung von Margrit Carls


