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Der Mann aus Prag - Auf den Spuren von Franz Kafka

Uraufführung/Premiere am 16. Januar 2022
Die Auseinandersetzung mit Franz Kafka und seinen kafkaesken Zuständen ist ein faszinierendes Unterfangen. Der Autor, der die Welt mit einem Adjektiv prägte, lädt uns ein, auf schwankendem Boden zu wandeln und die menschlichen Hauptsünden zu hinterfragen.
© Portrait von Kafka als Kind

Nur einem einzigen Autor wurde die Ehre zuteil, dass man Zustände in der Welt mit einem Adjektiv beschreibt, das aus seinem Namen gebildet wurde: Als "kafkaesk" bezeichnet man Verhältnisse, die auf rätselhafte Weise unheimlich sind. Wir bewegen uns bei Kafka stets auf schwankendem Boden, und das ist gut so. Sein Werk ist vielleicht die perfekteste literarische Entsprechung zu Einsteins Relativitätstheorie.

"Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden."

"Es gibt zwei menschliche Hauptsünden, aus welchen sich alle anderen ableiten: Ungeduld und Lässigkeit. Wegen der Ungeduld sind sie aus dem Paradies vertrieben worden, wegen der Lässigkeit kehren sie nicht zurück. Vielleicht aber gibt es nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind sie vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nie zurück."

Mitwirkende

Christiane Lemm(Schauspieler/in)
Kalle Kubrik(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 16. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 10. Februar 2022 (Sonderaufführung)
Sonntag, 20. Februar 2022

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