„was zündet, was brennt“ handelt von zwei jungen Frauen, die es trotzdem versuchen. Das Stück ist das Ergebnis einer Kooperation mit der European Theatre Convention, bei der unter dem Titel „Pipelines“ fünf Autor*innen aus der Perspektive fünf unterschiedlicher Mitgliedstaaten Stücke zum Drama fossiler Energien entwickeln.
Die Kleist-Förderpreisträgerin Magdalena Schrefel hat den österreichischen Part übernommen und ein theatrales Roadmovie entlang der Adria-Wien-Pipeline entworfen. Es zeigt die Reise seiner beiden Heldinnen quer durch Österreich und die unendlichen Weiten des Internets und beschreibt ihre Begegnung mit Klimaaktivist*innen, verschiedenen exzentrischen Gestalten des fossilen Zeitalters und ihre Radikalisierung: Wie kann man mit erzählerischen Mitteln eine Pipeline in die Luft jagen?


