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The Broken Circle

in Kammerspiele
Uraufführung/Premiere am 18. Februar 2022
Ein Drama als Country-Konzert: The Broken Circle erzählt die tief berührende Liebesgeschichte eines unkonventionellen Paares. Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band.
© Thilo Beu

Obwohl die beiden komplett verschieden sind, verlieben sie sich, ziehen zusammen und bekommen sogar ein Kind. Das Glück scheint perfekt im kleinen, selbst renovierten Zuhause. Doch dann greift das Schicksal mit aller Wucht in ihr Leben ein und ihre heile Welt gerät aus den Fugen.

The Broken Circle erzählt von der Magie der Liebe und dem verheerenden Schmerz, der auf ihren Verlust folgt. Von Trauer und den verschiedenen Herangehensweisen, damit umzugehen. Es wird danach gefragt, warum sich Menschen ausgerechnet in dem Moment entfremden, in dem sie einander am meisten brauchen. Die Geschichte erzählt aber auch von Glück, von überschäumender Lebenslust und Hoffnung, die trotzt allem nie ganz verloren geht.

Das alles umflirrende und verbindende Element ist die Musik, sind die live gesungenen Country Songs von Johnny Cash, A.P. Carter oder Townes Van Zandt. Sie begleitet Elise und Didier auf der Achterbahnfahrt durchs Leben, durch einen Alltag, der von der Liebe zur Musik und der Leidenschaft füreinander lebt.

Der belgische Theaterregisseur und Schauspieler Johan Heldenbergh schrieb diese Geschichte zusammen mit der Schauspielerin und Autorin Mieke Dobbels 2008 und spielte sie in Gent mehr als 150 Mal auf der Bühne. In einer der Aufführungen saß der Filmregisseur Felix Van Groeningen und war so überwältigt, dass er aus dem Stück einen Film machte. 2013 gewann "The Broken Circle Breakdown" den Europäischen Filmpreis. Ein Jahr später wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert.

Deutsch von Alexandra Schmiedebach

Mitwirkende

Mieke Dobbels(Autor/in)
Julia Philippi(Schauspieler/in)
Daniel Stock(Schauspieler/in)
Philip Breidenbach(Musiker/in)
Sophie Peters(Kostümbild)
Nadja Groß(Dramaturgie)
Maximilian Immendorf(Regieassistenz)
Hans-Jürgen Schmidt(Bühnentechnik)
Sascha Maurice Höchst(Bühnentechnik)
Miklós Horváth(Sounddesign)

Spielzeiten

Freitag, 18. Februar 2022 (Premiere / Uraufführung)

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