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Working Class

Uraufführung/Premiere am 09. April 2022
Acht Menschen erzählen von ihren prekären Arbeitsbedingungen, Gewerkschaftskämpfen und Jobwechseln. Sie fragen sich, wie viel ihre Arbeit wert ist und welche Tätigkeiten in unserer Gesellschaft unterbezahlt oder sogar unbezahlt bleiben.
© Thomas Rabsch

In einem abwechslungsreichen Spiel mit Biografien, Fiktionen und Interviewfragmenten entspinnt sich ein Bild moderner Arbeitsverhältnisse. Und die Geschichte einer Working Class, die vor allem durch die Pandemie ins Rampenlicht gerückt ist: Expert*innen, die beliefern, bedienen, pflegen, reinigen, betreuen, transportieren, packen, kassieren, schleppen, bewachen, auffüllen, telefonieren, kochen, spülen, ernten, testen, desinfizieren, kontrollieren u. v. m.

Bassam Ghazi, Regisseur und Leiter des Stadt:Kollektiv, und die Choreografin Yeliz Pazar entwickeln eine ebenso politische wie unterhaltsame Inszenierung mit Menschen, die in unserer Gesellschaft oft unsichtbar bleiben. Ausgehend von der Lebensgeschichte der Lyrikerin und Gastarbeiterin Semra Ertan werden Verknüpfungen zwischen Arbeitsverhältnissen und Familiengeschichten, Klassismus und Rassismus, Widerstand und Solidarität auf die Bühne gebracht.

Eine gemeinsame Inszenierung von Schauspiel, Junges Schauspiel und Stadt:Kollektiv.

Mitwirkende

Yeliz Pazar(Choreografie)
Philip Christ(Schauspieler/in)
Darja Fong(Schauspieler/in)
Florian Gaar(Schauspieler/in)
Anahit Grigorian(Schauspieler/in)
Jamal Ido(Schauspieler/in)
Nadine Pitthan(Schauspieler/in)
Khadija Rautenkranz(Schauspieler/in)
Sabri Spahija(Schauspieler/in)
Ansgar Prüwer(Bühnenbild)
Viktoria Gurina(Videodesign)
Konstantin Sonneson(Lichtdesign)
Lasse Scheiba(Dramaturgie)
Miltiadis Oulios(Sonstiges)
Hannibal Kayali(Sonstiges)
Solène Schlachte(Regieassistenz)

Spielzeiten

Samstag, 09. April 2022 (Premiere / Uraufführung)

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