Doch kostet ihn die neue Macht auch seine Menschlichkeit. Krabat muss sich entscheiden – für ein Leben als mächtiger Zauberer ohne Herz oder ein Leben als einfacher Mensch mit einem reinen Gewissen.
Otfried Preußler verarbeitete in „Krabat“ nicht nur eine sorbische Sage. Als Zeitzeuge des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus beschreibt er in seinem Roman auch, wie sich Menschen in einem System der Unterdrückung verändern können. Nach dem Erfolg der Steampunk-Oper „Klein Zaches genannt Zinnober“ vertonte die Band „Coppelius“ die Preußler-Vorlage gemeinsam mit dem Komponistenkollektiv „Himmelfahrt Scores“. Mit „Krabat“ präsentiert das MiR eine neue Form des Musiktheaters und eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Rock und Oper.
Libretto von Ulf Schmidt | Nach dem Buch von Otfried Preussler | Auftragswerk des Musiktheater im Revier
Musikalische Leitung
Peter Kattermann
Inszenierung
Manuel Schmitt
Bühne
Julius Theodor Semmelmann
Kostüm
Sophie Reble
Chor
Alexander Eberle
Ton
Jörg Debbert
Dietmar Schmidt
Licht
Patrick Fuchs
Video
Judith Selenko
Dramaturgie
Anna Chernomordik
Ensembles:
MiR Opernensemble
Band Coppelius
MiR Junges Ensemble Philharmonie Westfalen


