Sein neues Werk ist keine Handlungsoper im herkömmlichen Sinne, sondern ein vielschichtiges Mosaik aus Musik, Dichtung und Bühnenbildkunst für Solist:innen, Schauspieler:innen, Chor und Orchester. Basierend auf Gedichten zeitgenössischer syrischer Lyriker:innen, zu einem Libretto geformt von Liwaa Yazji und Mohammad Abou Laban, befasst es sich mit der jüngsten Geschichte Syriens, dem seit 2011 andauernden Bürgerkrieg und den weltweiten Fluchtbewegungen.
Im Kern ist es dennoch keine Tragödie, wie Azmeh erklärt, sondern „legt die Saat dessen, worüber in zukünftigen Zeiten gesungen werden wird. Es ist ein Projekt, das von Syrien inspiriert ist, aber die ganze Welt anspricht.“
In Koproduktion mit dem Morgenland-Festival.
Musiktheater von Kinan Azmeh, Libretto von Liwaa Yazji und Mohammad Abou Laban. Gedichte von Yamen Hussein, Rami Alasheq, Suhail Shadoud, Hazem al-Azmeh, Aref Hamza, Raed Wahesh, Mohammad Abou Laban, Firas Sulaiman, Liwaa Yazji, Lukrnan Derky, Adnan Odeh, Ziad Adwan, Bashar Farhat, Fares Albahra, Abdulrahman Khallouf.


