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Frühlings erwachen

in Landestheater Detmold
Uraufführung/Premiere am 16. September 2022
Immense schulische Anforderungen treiben den 15-jährigen Moritz Stiefel an den Rand eines Burnouts. Währenddessen ist sein Freund Melchior Gabor, in der Schule ein Überflieger, bereits viel mehr mit seiner sexuellen Orientierung beschäftigt.
© Marc Lontzek

In der ein Jahr jüngeren Wendla Bergmann wächst unaufhaltsam der Wunsch nach Emanzipation von ihrer überängstlichen Mutter, denn Wendlas Schulfreundin Ilse lebt ihre extrovertierte Lebenslust längst exzessiv aus. Und an Hänschen Rilow zeigen sich die Verunsicherungen einer Generation, die mehr denn je ihre geschlechtliche Identität infrage stellt, vielleicht am deutlichsten.

Als Frank Wedekind 1891 seine Kindertragödie veröffentlichte, löste dies im verklemmten, deutschen Kaiserreich einen waschechten Skandal aus. Hausregisseurin Konstanze Kappenstein wird sich in ihrer Neuinterpretation des Klassikers auf die Clique der verunsicherten und zugleich lebenshungrigen Jugendlichen konzentrieren, die bei ihrer Suche nach Orientierung in einer überinformierten Umgebung und auf Selbstoptimierung getrimmten Leistungsgesellschaft mehr denn je auf sich selbst gestellt sind.

Mitwirkende

Franz Dittrich(Bühnenbild)
Franz Dittrich(Kostümbild)
Udo Groll(Lichtdesign)
Nikolay Schröder(Sounddesign)
Sophia Lungwitz(Dramaturgie)
Justus Henke(Schauspieler/in)
Emanuel Weber(Schauspieler/in)
Ewa Noack(Schauspieler/in)
Stella Hanheide(Schauspieler/in)
Paul Enev(Schauspieler/in)
Manuela Stüßer(Schauspieler/in)
Alessa Kordeck(Schauspieler/in)
Patrick Hellenbrand(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 16. September 2022 (Premiere / Uraufführung)

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