Ein Gedicht über Palermo Andromeda, einen Ort, der existiert wie das Gefühl nach dem Aufwachen in einem fremden Zimmer. Ständig geht etwas in die Luft und niemand weiß mehr, was zusammengehört hat.
Eine Touristin, die sich selbst das Fernste ist, macht aus Sightseeing eine Nabelschau. Ein Strandverkäufer, der unter Dingen, die es nicht gibt, Sehnsüchte verramscht und Müllmänner, die bis Weihnachten das Übriggebliebene, das nie passiert ist, wegräumen müssen.
Das Stück der 1996 in Bregenz geborenen Autorin Kathi Klein wirft einen kaleidoskopischen, jungen, sehnsüchtig kritischen Blick auf die heutige zersplitterte Welt und ihre verunsicherten Bewohner:innen. Vier Schauspielerinnen begeben sich auf einen poetischen Streifzug durch Palermo, auf eine Suche nach sich selbst, nach der eigenen Identität und Geschichte. Ein junges Stück für – nicht nur – junges Publikum.