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Die tote Stadt

Uraufführung/Premiere am 24. September 2022
Nach dem Tod seiner Frau Marie richtet sich Pauls Erleben nur noch auf die gemeinsame Vergangenheit. In einer „Kirche des Gewesenen“ versucht er, die Beziehung zu Marie lebendig zu halten, bis ihm die Tänzerin Marietta begegnet und seine Leidenschaft in Wahn verwandelt.
© Robert Josipovic

Als ihm in der Tänzerin Marietta scheinbar eine Doppelgängerin der toten Geliebten begegnet, überwältigen ihn Leidenschaft und Hoffnung. Mit Marietta versucht er, nahtlos an das Gewesene anzuschließen. Doch diese wehrt sich dagegen, die Wiedergängerin einer Toten zu sein. Im Konflikt zwischen erstarrter Erinnerung und verstörender Realität wandelt sich Pauls Leidenschaft in Wahn.

Erich Wolfgang Korngold war 23 Jahre alt, als er mit der Vertonung von Rodenbachs symbolistischem Kultroman ein spätromantisches Meisterwerk von berauschender Wirkung schuf und auf einen Schlag berühmt wurde. Als einer der meistgespielten Komponisten auf deutschsprachigen Bühnen setzte das musikalische Wunderkind im amerikanischen Exil seine Laufbahn als Oscar-gekrönter Filmkomponist fort.

Text von Paul Schott nach dem Drama Das Wunder von Georges Rodenbach nach Rodenbachs Roman Das tote Brügge. In deutscher Sprache mit Übertiteln.

Mitwirkende

Markus Poschner(Musikalische Leitung)
Harald B. Thor(Bühnenbild)
Tanja Hofmann(Kostümbild)
Stefan Bollinger(Lichtdesign)
Katharina John(Dramaturgie)
Elena Pierini(Ensemble)
Ingmar Beck(Musikalische Leitung)
Paul Hermann(Schauspieler/in)
Erica Eloff(Schauspieler/in)
Martin Achrainer(Schauspieler/in)
Manuela Leonhartsberger(Schauspieler/in)
Ilona Revolskaya(Tänzer/in)
Jovana Rogulja(Tänzer/in)
Domen Fajfar(Tänzer/in)
Yuranny Hernández Gómez(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 24. September 2022 (Premiere / Uraufführung)

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