Eine Reihe von eigenen Theaterinszenierungen und Projekten von namhaften Theatern sind Bestandteil des Programms. Ganz besonders wichtig ist die Teilnahme der Bautzener Bürger*innen und den Gästen der Stadt. Deshalb werden die eingeladenen Künstler*innen mit Gästen und Zuschauern nach den Vorstellungen über die Arbeit, den Krieg in der Ukraine und Fluchterfahrungen sprechen. In verschiedenen Workshops und Initiativen gibt es die Möglichkeit, sich direkt am Festival zu beteiligen. Jeden Abend wartet ein besonderes musikalisch-kulinarisches Programm, bei dem sich alle besser kennenlernen und austauschen können.
Kuratiert hat das Festival der neue Leiter des Thespis Zentrums Georg Genoux, der seit über 8 Jahren in Frontstädten im Osten der Ukraine Theater macht. Viele Menschen aus diesen Gebieten sind auch durch ihn nach Bautzen gekommen und wirken an diesem Festival mit. Es geht um die große Chance, in diesen Tagen viele Kulturen aus verschiedenen Teilen der Erde aufeinandertreffen zu lassen, um uns gegenseitig zu bereichern und die Herausforderungen, die uns gegenwärtig in unserer Realität gestellt werden, verständnisvoller und gemeinsam anzugehen.
Das Programm des Festivals umfasst verschiedene Vorträge, szenische Lesungen und Diskussionsrunden, die sich mit der Thematik des ukrainischen Theaters in Deutschland, Fluchterfahrungen und der Bedeutung von Kunst in Krisenzeiten beschäftigen. Es werden auch interaktive Formate angeboten, bei denen die Bürger*innen aktiv teilnehmen können.
Zusätzlich gibt es eine Foto- und Videoausstellung sowie Performances, die das Thema Heimat und Heilung beleuchten. Das Festival möchte einen Raum schaffen, in dem die Themen Flucht, Identität und Heimat auf künstlerische Weise erforscht werden können.
Mehr Informationen sind auf der Webseite des Thespis Zentrums zu finden.


