Mit La Bohème gelang Puccini ein echter Welterfolg. Die veristisch angehauchte Milieustudie über die Pariser Bohème des 19. Jahrhunderts, in die der Komponist auch Erfahrungen aus seiner eigenen Studienzeit in Mailand einarbeiten konnte, begründete seinen Reichtum und Erfolg, den er mit Opern wie „Tosca“ und „Madama Butterfly“ fortsetzte. Sozialkritik und großes Gefühlsdrama gehen hier nahtlos ineinander über.
Regisseurin Claudia Meyer kehrt nach L’Orfeo nun mit diesem großen Klassiker des Opernrepertoires zurück und fragt in poetischen Bildern nach der Relevanz von Kunst und Liebe in Krisenzeiten.
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman „Les scènes de la vie de bohème“ („Szenen aus dem Leben der Bohème“) von Henri Murger in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.


