Nach dieser Nacht wird für die Held*innen alles anders sein. Endlich haben sie ihr Abitur geschafft, doch anstatt die Schulfeier in der Turnhalle zu besuchen, beschließen die fünf Freund*innen, sich an diesem Abend ihren persönlichen Ungeheuern zu stellen. Pavlows Ungeheuer steht in Gestalt der neuen Familie seines Vaters zwischen ihm und seinem Vater, Suse hat Unordnung in ihrem Herzen, Maja hat die Wahlergebnisse zur Abifeier gefälscht, Bos Ungeheuer sitzt in seinem Kopf und Tolga findet einfach nie die richtigen Worte. Ohne Rücksicht auf Verluste stellen sie sich vergangenen Traumata und setzen dabei ihre Zukunftsträume aufs Spiel.
Zehn Jugendliche bringen die Uraufführung des für den Jugendliteraturpreis nominierten Romans auf die Bühne. Ihr Spiel wechselt rasant zwischen Übermut, Vergangenheitsbewältigung und Gestaltungswillen. Die Berliner Regisseurin Salome Dastmalchi arbeitet zum ersten Mal am Düsseldorfer Schauspielhaus und inszeniert einen Abend mit großen Bildern, feinem Humor und emotionaler Tiefe.


