Der neue Ballettchef Sergei Vanaev widmet sich dem großen Träumer Don Quijote, dem Antihelden aus dem Roman von Cervantes. In einer Mischung aus Ironie und Liebe erzählt er von einem Mann, der die Welt bewegen möchte, dabei jedoch stets der Verlierer bleibt.
Vanaev erzählt mit viel Sympathie die Geschichte von einem, der glaubt, dass er die Welt bewegen kann und doch immer der Verlierer bleibt. Die bekannte Geschichte wirft viele Fragen auf: Was macht uns zu dem, was wir sind? Wie definiere ich mich? Wer liebt mich? Liebevoll ironisch geht Vanaev in seinem Stück mit Tradition um. Er choreografiert zeitgenössisch zu der bekannten Ballettmusik von Léon Minkus von 1869.
Die Geschichte beginnt in einem kleinen spanischen Gasthof. Don Quijote und Sancho Panza stecken dort fest, denn sie dürfen erst weiterziehen, wenn sie ihre Schulden bezahlt haben. Es bleibt also viel Zeit zum Träumen …