Das 1895 am Burgtheater uraufgeführte Stück brachte Arthur Schnitzler den wichtigen Durchbruch als Bühnenautor. Es behandelt subtil psychologische und gesellschaftliche Themen, die zeitlos sind: Klassendenken, Oberflächlichkeit und Unachtsamkeit münden für einen fühlenden Menschen in eine Tragödie. Schnitzler, der den Typus des ebenso rücksichtslosen wie lebensmüden „jungen Herrn“ in seiner eigenen Jugend selbst verkörpert hat, beschreibt beide Seiten der Beziehung mit einem „süßen Wiener Mädel“ als gelernter Arzt mit Empathie und medizinischer Genauigkeit.
Inszenierung & Raum: Rüdiger Hentzschel, Kostüme: Anna Pollack, Maske: Gerda Fischer, Musikalische Einrichtung: Fritz Rainer, Klavierzuspielungen: Frizz Fischer, Licht: Andreas Pamperl


