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Alice im Wunderland

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 12. November 2022
Was tut man gegen Langeweile? Am besten folgt man einem weißen Kaninchen, das mit einer Taschenuhr in der Pfote vorbeieilt und murmelt: «Ich Armer, ich komme zu spät!» Alice zweifelt keine Sekunde daran, dass sie diesem Kaninchen folgen muss und findet sich in einer Welt wieder, in der alle Regeln auf den Kopf gestellt scheinen.
© Opernhaus Zürich

In dieser Welt gibt es nicht nur kleine Fläschchen mit der Aufschrift «Trink mich!», die Alice auf die Größe einer Mücke schrumpfen lassen, sondern auch unwiderstehlich schmeckende Kuchen, nach deren Verzehr sie ins Unermessliche wächst und die Baumkronen von oben betrachten kann. Eine seltsame Herzogin mit einer Köchin, in deren Küche der überall verstreute Pfeffer einen pausenlos zum Niesen bringt, wiegt ein dickes Kind in den Schlaf, das sich bei genauerer Betrachtung als Ferkel entpuppt; und der verrückte Hutmacher feiert mit dem Märzhasen und der Schlafmaus an 364 Tagen im Jahr Nichtgeburtstag. Eine grinsende Katze erscheint und verschwindet gerade so, wie sie will, und eine Wasserpfeife rauchende Raupe bringt Alice mit der Frage «Wer bist denn du?» vollends durcheinander. Vielleicht ist ja alles nur ein Traum? Oder existiert Alice überhaupt nur deshalb, weil der laut schnarchende Herzkönig gerade von ihr träumt?

Lewis Carrolls Kinderbuch-Klassiker hat schon viele Generationen von Theater- und Filmschaffenden fasziniert und zu unterschiedlichsten Interpretationen herausgefordert. Auch der italienische Komponist Pierangelo Valtinoni, der bereits den Zauberer von Oz komponierte, ist von der Geschichte voller Nonsens begeistert. Er hat diese neue Oper im Auftrag des Opernhauses Zürich und des Hong Kong Arts Festival geschrieben. Die Uraufführung in Zürich war für die Spielzeit 2020/21 geplant, musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Nun wird die Premiere nach der erfolgreichen Uraufführung des Stückes in Hong Kong 2021 als Schweizer Erstaufführung nachgeholt.

Mitwirkende

Christoph Schubiger(Bühnenbild)
Irmgard Kersting(Kostümbild)
Christina Bellingen(Dramaturgie)
Fiona Gordon(Choreografie)
Gerald Schuller(Komponist/in)
Anthony Kent(Musikalische Leitung)
Meryem Öz(Schauspieler/in)
Steffen Siegmund(Schauspieler/in)
Oliver Mallison(Schauspieler/in)
Sandra Flubacher(Schauspieler/in)
Tilo Werner(Schauspieler/in)
Lisa-Maria Sommerfeld(Schauspieler/in)
Fiorina Bogatu(Schauspieler/in)
Anneli Brück(Schauspieler/in)
Merle Claus(Schauspieler/in)
Céline Fuchs(Schauspieler/in)
Philip Oliver Kuhn(Schauspieler/in)
Peter Lehmann(Schauspieler/in)
Alina Novotny(Schauspieler/in)
Giselle Ramsey(Schauspieler/in)
Pierangelo Valtinoni(Komponist/in)
Paolo Madron(Autor/in)
Andrea Faschina(Dramaturgie)
Michael Richter(Musikalische Leitung)
Yvonne Gebauer(Dramaturgie)
Etienne Pluss(Bühnenbild)
Irina Spreckelmeyer(Kostümbild)
Franck Evin(Lichtdesign)
Ernst Raffelsberger(Choreografie)
Beate Breidenbach(Dramaturgie)
Sandra Hamaoui(Schauspieler/in)
Lina Dambrauskaité(Schauspieler/in)
Ruben Drole(Schauspieler/in)
Gary Martin(Schauspieler/in)
Andrei Skliarenko(Schauspieler/in)
Saveliy Andreev(Schauspieler/in)
Valeriy Murga(Schauspieler/in)
Andrew Moore(Schauspieler/in)
Irène Friedli(Schauspieler/in)
Omer Kobiljak(Schauspieler/in)
Lukas Siebert(Schauspieler/in)
Daniel Hajdu(Schauspieler/in)
Kjell Brutscheidt(Schauspieler/in)
Ursula Wiederkehr(Schauspieler/in)
Helen Wills(Schauspieler/in)
Olivia Minder(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 12. November 2022 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 20. November 2022
Sonntag, 27. November 2022
Dienstag, 06. Dezember 2022
Freitag, 09. Dezember 2022
Donnerstag, 15. Dezember 2022
Samstag, 31. Dezember 2022
Sonntag, 01. Januar 2023
Montag, 02. Januar 2023
Sonntag, 08. Januar 2023
Donnerstag, 19. Januar 2023 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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