Ich, Wunderwerk und How much I love disturbing content
Uraufführung/Premiere am 11. November 2022
Die Macht der technisch reproduzierten Bilder und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt dieses Theaterstücks. Amanda Lasker-Berlin thematisiert, wie bewegte Bilder und verstörende Inhalte unser kollektives Gedächtnis prägen.
Ein grobkörniges Video zeigt eine Weihnachtsfeier und enthält Hinweise auf dunkle Familiengeheimnisse. Niemand muss mehr hinaus in die Welt, dank der Medien kommen die Bilder zu jedem nach Hause. Aus Handelnden werden Konsument*innen des Visuellen.
Die junge Autorin Amanda Lasker-Berlin hat einen dichten Theatertext über die Macht der technisch reproduzierten Bilder geschrieben. Sie lässt verschiedene Stimmen von Sehwelten berichten, die dauerhafte Eindrücke hinterlassen und die Wahrnehmung der Welt entscheidend beeinflussen.