Carmilla kommt nach einem Unfall auf das einsame Schloss von Joseph Hammer, der in der Gegend an der österreichisch-ungarischen Grenze mit der Förderung von Braunkohle ein Vermögen gemacht hat, die rückständige Region aber gerne bald wieder verlassen möchte. Gleichzeitig sorgt eine Seuche, die bereits für mehrere Todesfälle verantwortlich ist, für Angst und Schrecken. Und seit Carmillas Ankunft träumt Hammers Tochter Laura schlecht, wird immer blasser und verspürt einen seltsam stechenden Schmerz am Hals. Bald verbindet die beiden jungen Frauen mehr als nur Freundschaft, und eine neue Welt geht für Laura auf: In einer Welt, die die Menschheit mit ihrem System der Ausbeutung an den Rand des Kollapses gebracht hat, drängt sich die Frage auf: Ist das selbstgenügsame System der Vampire vielleicht das zukunftsfähigere?
Ein opulentes Mehrspartenprojekt mit träumerischen Walzern, berührenden Songs und Anklängen an ungarische Volkslieder, das Schauspieldirektor Roger Vontobel auf die Bühne bringt – mit Beteiligung von Schauspiel, Oper und dem Berner Symphonieorchester.


