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Zwiegespräch

in Akademietheater
Uraufführung/Premiere am 08. Dezember 2022
In seinem neuen Stück entführt Peter Handke die Zuschauer in eine Welt des Dialogs und der Selbstbefragung. Zwei Stimmen kommen zusammen, um über das Theater, das Altern und das Sterben nachzudenken und dabei die eigene Perspektive radikal zu hinterfragen.
© Susanne Hassler-Smith

Ein, zwei alte Narren, kurz davor, von der Weltbühne abzutreten? Oder bezieht sich das titelgebende „Zwiegespräch“ auf das Geflüster eines Liebespaars auf dem Heuboden? Das neue Stück des Literaturnobelpreisträgers Peter Handke erweist ihn als Stückeschreiber, dem es wie kaum einem anderen gelingt, aus der Stille und dem leeren Theaterraum mit seinen Worten Wirklichkeiten zu schaffen. Nach der von Zorn und Verständnis geprägten Fürbitte für einen jungen Selbstmörder in seinem letzten Stück Zdeněk Adamec klingen in Zwiegespräch scheinbar ruhigere Töne an. Eine Meditation über das Theater, über das Altern, über das Sterben; ein Stück über die stets anwesenden und immer mitreden-wollenden Geister der Ahnen, und dabei doch: eine radikale Überprüfung des eigenen Standpunkts, ein Plädoyer für das nicht bloße Beobachten, sondern Eingreifen in die Welt.

Die erstmals inszenierende Regisseurin Rieke Süßkow widmet sich der Uraufführung von Handkes Zwiegespräch mit einem besonderen Gespür für Musikalität und Körperlichkeit und einem frischen Blick, der zu Handkes Anspruch passt, sich poetisch stets neu zu erfinden.

Mitwirkende

Mirjam Stängl(Bühnenbild)
Marlen Duken(Kostümbild)
Max Windisch-Spoerk(Sounddesign)
Marcus Loran(Lichtdesign)
Sandra Küpper(Dramaturgie)
Martin Schwab(Schauspieler/in)
Branko Samarovski(Schauspieler/in)
Elisa Plüss(Schauspieler/in)
Maresi Riegner(Schauspieler/in)
Hans Dieter Knebel(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 08. Dezember 2022 (Premiere / Uraufführung)

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