Die Lessingtage, das internationale Festival, das dem Aufklärungsgedanken seines Namensgebers Gotthold Ephraim Lessing folgend jährlich aktuelle Produktionen, Diskurse, Lesungen und vieles mehr zu gesellschaftlich relevanten Fragen präsentiert, wird mit Albert Camus‘ Die Besessenen in der Regie von Jette Steckel eröffnet. Am darauffolgenden Tag feiert Amir Reza Koohestani mit Schöne neue Welt, nach dem Roman von Aldous Huxley, Premiere. Mit der Rede Die Zukunft der Zuversicht von Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, geht die erste Festivalwoche zu Ende.
Neben den beiden Eigenproduktionen präsentieren die Lessingtage eine Vielfalt der künstlerischen Positionen, Kunstformen und Themen einer Welt, die sich im Ausnahmezustand befindet. Es gibt unter anderem ein Wiedersehen mit Yael Ronen, Madame Nielsen, dem estnischen Künstlerduo Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo sowie Nicolas Stemann. Erstmals bei den Lessingtagen zu Gast sind der italienische Regisseur Romeo Castellucci und der amerikanische Theatermacher Taylor Mac, der eine Hamburg-Edition seiner A24-Decade History of Popular Music auf die große Bühne bringen wird.

